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Vertikal Angeln Part 1 - Die Sache mit Gefühl und Konzentration
Lassen Sie uns jetzt Ihren eigenen Angelbericht zukommen.
Autor: Jens Franke • TTS-Sänger Team
Auf Barsche haben die Köder beim Vertikal-Angeln oft eine magische Anziehungskraft
Mittlerweile ist schon verdammt viel über „das
Vertikalen“ geschrieben und gesprochen
worden. Doch leider gibt es noch immer viele
Fehler, die dabei gemacht werden können.
Natürlich hat wahrscheinlich jeder, der vertikal
fischt, seine eigene Philosophie und seinen
eigenen Rhythmus, jedoch sollten hier noch
mal die Grundformen aufgezeigt werden für
diejenigen, welche sich bislang noch nicht so
sicher waren.
Das eigentliche Hauptziel beim
Vertikalfischen ist es, Zander an ihren
Ruheplätzen zu finden. Denn dort stehen sie
meist sehr geballt und es lassen sich, wenn
man einen solchen Platz erst einmal gefunden
hat, gleich mehrere Fische dort fangen.
Es hört sich vielleicht komisch an, dass wir die Ruheplätze der Stachelritter suchen, aber man kann
davon ausgehen, dass ca. 75% aller Bisse Reflexbisse sind und der Fisch unseren Köder nicht aus
Hunger attackiert, sondern weil ihn das Gummiteil, welches ständig in seiner Nähe herumhüpft, ganz
einfach stört.
Oftmals kommen die Bisse nur sehr zaghaft, weil der Räuber unseren Köder nur Verbeißen will oder
einfach nur mit seinem Kopf danach schlägt um ihn zu vertreiben. Aus diesem Grund werden die
Fische manchmal auch von außen in Maulnähe gehakt. Wenn wir jedoch in eine Phase kommen, in
der die Zander fressen, sind die Bisse bretthart und die Gummiköder verschwinden meist komplett im
Schlund des Räubers. In dieser Zeit kommen Bisse jedoch oft nur recht vereinzelt, da die Zander nicht
ganz so dicht bei einander zu finden sind.
Auch Barsche sind eine willkommene Beute für den Vertikalangler. Barsche sind nicht so launisch wie Zander und haben in den allermeisten Fällen nichts gegen einen kleinen Snack zwischendurch einzuwenden. D.h. sie nehmen alles was an ihnen vorbei kommt mit wahrer Hingabe und großer Gier. Wahrscheinlich lässt sich das auf eine Art Gruppenzwang und den daraus resultierenden Futterneid erklären. Aus diesem Grund sollte man sich nicht wundern, wenn auf einen 12cm langen Köder einen 15cm langen Barsch fängt der sich denkt, bevor ein anderer den Happen bekommt, schnappe ich lieber zu.
Bildmaterial: © Jens F. TTS-Sänger Team
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